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450 v. Chr. Frühe Besiedlung

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Wimpfen liegt gegenüber der Jagstmündung im Altsiedelland des Grenzraumes zwischen den großen Durchgangslandschaften Kraichgau, Hohenloher Ebene, bzw. Neckarbecken. Die Anfänge der Besiedelung liegen zwar im Dunkeln doch lassen sich seit dem 5. Jhd. v. Chr. immer wieder Wohnplätze, sogar ganze Dörfer jungsteinzeitlicher oder bronzezeitlicher Kulturen nachweisen....
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85 n. Chr. Die Römer und die Anfänge der Stadt

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 Der Hohenstaufenpalast
Der Hohenstaufenpalast.

Fassbarer wird die Wimpfener Geschichte mit dem Eindringen der Römer, die nach der Niederwerfung Galliens an Rhein und Donau standen und sich in der zweiten Hälfte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts anschickten, jene Grenzkorrektur vorzunehmen, die schließlich unter Domitian zur Eroberung des sogenannten "Dekumatlandes" führte. Diese neue Grenze des...
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965 Christentum und erste Kirche

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 Ritterstiftskirche
Ritterstiftskirche.

Über die Wimpfener Geschichte im Reich der Franken ist uns wenig bekannt. Sicher ist, dass mit den Franken das Christentum kam, und da die Siedlung an der immer noch bestehenden Neckarbrücke weiter eine bedeutende Rolle spielte, kann wohl davon ausgegangen werden, dass schon sehr früh eine Kirche auf den Resten des römischen Prätoriums gegründet wurde. Im...
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1182 Ritterstift und Talmarkt

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Die ebenfalls ruinierte erste Kirche wurde größer wieder aufgebaut und dem Heiligen Petrus geweiht, der auch der Patron des Wormser Doms und des Bistums ist. Zur Kirche gehörte nun ein einflussreiches Chorherrenstift, dessen Propst gleichzeitig Wormser Archidiakon war und die geistliche Gerichtsbarkeit zwischen Heidelberg und Kirchheim am Neckar ausübte. Die adligen...
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Wimpfen wird Kaiserpfalz

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Die Anfänge dieser Stadt Wimpfen am Berg sind ungeklärt. Berichte, dass die Kelten auch auf dem Bergsporn über dem Neckar eine Fliehburg, die Römer hier ein Dianaheiligtum und einen Merkurtempel errichtet haben sollen, sind zwar glaubhaft, aber letztlich ebenso nicht belegbar wie die Existenz einer merowingischen Burg. Archäologische Befunde in der Stadtkirche lassen...
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1250 Freie Reichsstadt Wimpfen

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Mit dem Ende der Stauferzeit begann für Wimpfen eine Zeit der innen- wie außenpolitischen Bewährung. Sowohl die Bischöfe von Worms, die nie aufgehört hatten, ihre Ansprüche auf Wimpfen zu betonen, als auch die mächtigen Herren von Weinsberg, die große Besitztümer in der Stadt erworben hatten, versuchten nun, den für ihre Politik so wichtigen...
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1622 Der Dreißigjährige Krieg

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Hatten die Bauernkriege die Stadt glücklicherweise verschont, so bedeutete der Dreißigjährige Krieg eine Katastrophe und beschleunigte den Verfall der einst so stolzen Reichsstadt.1622 tobte vor den Toren der Stadt eine der größten Schlachten des Krieges, in der der kaiserliche Generalissimus Tilly den Markgrafen von Baden besiegte, in der Magnus, der Bruder des...
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1835 Wimpfen und die Sole

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Mit dieser Neuordnung begann ein zwar langsamer und bescheidener, aber doch stetiger Wiederaufstieg.1817 wurde die Saline Ludwigshalle begründet - an anderer Stelle und endlich erfolgreich. Und die hier gewonnene Sole war es, die Wimpfen allmählich zu einem gern besuchten Badeort werden ließ. Keimzelle dieser Entwicklung wurde das 1835 errichtete Kurhotel Mathildenbad, ein...
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1951 Hessen oder Baden-Württemberg

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Dem Umstand, dass Bad Wimpfen als hessische Exklave nunmehr rund 100 km vom Sitz der Regierung und immerhin 40 km jenseits der Landesgrenze lag, verdankte die Stadt ihre Sonderrolle im Großherzogtum und später im Volksstaat Hessen: Sie blieb mit dem außerhalb gelegenen Forstgebiet ein eigenständiges Territorium zwischen Württemberg und Baden, das vom Mutterland als...
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1952

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Am 1.Mai 1952 erfolgte der feierliche Anschluss: Seitdem gehört Bad Wimpfen offiziell zum Land Baden-Württemberg, wenn auch die staatsrechtliche Situation immer noch nicht restlos geklärt ist.

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Bad Wimpfen heute

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 Das Solebad
Das Solebad.

Der Werbeslogan "Modernes Heilbad - Romantischer Ferienort" charakterisiert die wirtschaftlichen Säulen der Stadt. Das heutige moderne Kur- und Rehabilitationszentrum ist das Ergebnis einer intensiven Entwicklung vor allem in den letzten Jahren. Im Mittelpunkt des Unternehmenskonzeptes stehen die medizinisch-therapeutische Leistung nach anerkannten bewährten Prinzipien und...
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