1835 Wimpfen und die Sole
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Mit dieser Neuordnung begann ein zwar langsamer und bescheidener, aber doch stetiger Wiederaufstieg.1817 wurde die Saline Ludwigshalle begründet - an anderer Stelle und endlich erfolgreich. Und die hier gewonnene Sole war es, die Wimpfen allmählich zu einem gern besuchten Badeort werden ließ. Keimzelle dieser Entwicklung wurde das 1835 errichtete Kurhotel Mathildenbad, ein weitberühmter Anziehungspunkt für Heilungsuchende und damit allgemein auch für den allmählich beginnenden Fremdenverkehr. Wer heute die alten Gästelisten liest, ahnt noch etwas von den noblen Gesellschaften, die sich, aus allen Teilen Deutschlands kommend, hier ein Stelldichein gaben. Der Badebetrieb erhielt einen deutlichen Aufschwung, als 1866 die Bahnlinie Heilbronn-Wimpfen-Heidelberg eröffnet wurde. Weiteren Fortschritt, vor allem in der Hygiene, brachte um 1900 die Einrichtung der Wasserleitung, der Kanalisation und eines Elektrizitätswerkes.1930 erhielt die Stadt endlich das Prädikat "Bad".






